das Motorrad

Viel Zeit habe ich in Überlegungen zum richtigen Gefährt investiert. Zuallererst stand da meine neue BMW GS 1200 Adv LC. Allerdings war recht schnell klar, dass meine Prima Donna wohl eher zu hause bleiben würde. Ich habe vor, das Motorrad erst einmal in Teheran stehen zu lassen. Für die Carnet de Passage muss ich ein Pfand beim ADAC entsprechend dem Fahrzeugwert hinterlegen. Und zudem lockt so ein nagelneues Motorrad nicht zuletzt auch den einen oder anderen kriminellen Interessenten. All das waren Gründe dafür, dass eine andere Fuhre für die Tour her mußte. Klar war immer, dass es eine BMW GS sein sollte. Die Überlegungen gingen von einer alten 1100erter GS, über neuere GS 800erter, 650er, 1150er Adventures bis hin zur 1200erter Adventure. Doch viele der älteren GS-Semester weisen Laufleistungen von über 100 000 Kilometern auf. Prinzipiell schaffen die Motoren das wohl locker, doch was ist mit Kupplung, Getriebe und Antrieb? Ich brauchte also ein Motorrad, das nicht so teuer wegen der Carnet- und Diebstahl-Problematik wäre, aber technisch ausreichend fit für eine Reise von vielleicht 20 000 km. Ausgerechnet bei einem KTM – Händler in Fürth wurde ich schließlich fündig. Eine zehn Jahre alte GS 1200 Adventure mit ca. 40 000km. Zugegeben, die Vorbesitzer haben sie nicht sehr pfleglich behandelt. Sie ist sicherlich einige Male umgefallen, hat Macken, Kratzer an allen Verkleidungen. Aber sie hat nur 40 000 km und die Optik ist auf meiner Reise in jedem Fall zweitrangig. Anfang März habe ich die Gute dann bei KTM-Roadstar in Fürth geholt. Vielen Dank an dieser Stelle an Hugo, und an Michael (auf dem Bild zu sehen) fürs Aufladen:

 

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