Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

Hat anscheinend einst Konfuzius gesagt. Und so ähnlich kommt mir der Plan meiner Reise manchmal vor. Während hunderttausende Flüchtlinge auf der Balkanroute gen Norden strömen und dabei unzählige Hindernisse überwinden müssen, will ich mich genau in die entgegengesetzte Richtung aufmachen. Ich möchte mit dem Motorrad im Mai von Stuttgart nach Teheran fahren.

Iran? Warum eigentlich Iran? Auf meinen Reisen der letzten Jahre bin ich vielen Backpackern und Abenteurern begegnet. Und wann immer das Gespräch auf den Iran kam, deckten sich die Aussagen von allen, die schon dort gewesen waren. Die Gastfreundschaft der Iraner sei unbeschreiblich, die Leute seien offen und interessiert, das Land habe unbeschreibliche Landschaften zu bieten. Und überhaupt überrasche der Iran durch seine Entwicklung und Infrastruktur. Grund genug, sich selbst ein Bild zu machen.

Um ehrlich zu sein, war ich sogar schon einmal kurz dort. Das war letztes Jahr als Fotograf der Baden Württembergischen Wirtschafts-Delegation mit Nils Schmid. Und ich muss gestehen, dass ich schon ziemlich begeistert war. Um ein Land richtig kennen zu lernen, muss man aber außerhalb der Städte unterwegs sein. In den kleinen Dörfern dazwischen, in denen die Menschen der täglichen Arbeit nach gehen und die eine Kultur ausmachen. Ebenso erhoffe ich mir auf der Fahrt über Land auch einen Einblick in die Region, die ich einst nur durch Karl May kannte und die mir heute als gefährlichste Region meiner Reise erscheint, Kurdistan.

 

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